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    10. Regionalwettbewerb

FIRST® LEGO® League

 in

Zwickau

 
Campus Scheffelberg

 


13.01.2018

 08:45 Uhr - 16:00 Uhr

 


 

Hydro DynamicsSM
-
Vorkommen, Nutzung, Lagerung & Bewegung von Wasser ergründen


    FLL Logo HYDRO DYNAMICS

Zum bereits 10. Mal wurde am Samstag, den 13.01.2018 der Regionalwettbewerb der FIRST® LEGO™ League in Zwickau ausgetragen. Vertreten waren auch dieses Jahr wieder ca. 90 Schüler in zehn Teams von sechs verschiedenen Schulen der Region und darüber hinaus. Nachdem im Herbst 2017 die Aufgaben rund um den Schwerpunkt „Hydro Dynamics - Vorkommen, Nutzung, Lagerung & Bewegung von Wasser ergründen“ verkündet wurden, hatten die Schüler bis zum Wettbewerbstag Zeit, diese zu bearbeiten. Dann hieß es: Wasser marsch! Denn bei der diesjährigen Wettbewerbssaison drehte sich alles um Wasser – wie wir es finden, transportieren, nutzen oder es entsorgen. Die FLL Teams schauen sich die von Menschen gemachten Wasserkreisläufe unter dem Gesichtspunkt an, welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn wir noch besser verstehen, was mit unserem Wasser passiert.

Die Bewertung erfolgte in 5 unterschiedlichen Kategogien. Im Forschungsteil mussten die Teams einen Teil des Wasserkreislaufs auswählen, der sie besonders interessiert und ein konkretes Problem herausfiltern, dass sie lösen wollten. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Recherchearbeit sollten möglichst kreativ vorgetragen werden.

Im praktischen Teil des Wettbewerbs, dem Robot Game, konstruierten alle Teams aus Sensoren, Motoren und den beliebten LEGO Steinen einen Roboter. Dieser basiert auf LEGO Mindstorms und wurde von den Teilnehmern so konstruiert und programmiert, dass er möglichst viele der kniffligen Aufgaben innerhalb von zweieinhalb Minuten auf einem Spielfeld rund um das Thema lösen konnte. Der Roboter musste zum Beispiel in der Lage sein, einen Springbrunnen sprudeln zu lassen, Rohrleitungen auswechseln, Wasser zu sammeln oder einen Wasserhahn aufzudrehen. Schiedsrichter bewerteten das Robot Game und achteten auf die Einhaltung des Regelwerks.

Weiterhin flossen in die Gesamtwertung der Teams auch die Symbiose aus Robot Design und Programmierung der Roboter sowie die Kreativität der Aufgabenbewältigung ein. Bei einem weiteren Schwerpunkt wurde mit den Teams ein bis dahin geheim gehaltenes Teamspiel durchgeführt, bei dem der Teamgeist auf die Probe gestellt werden sollte.

Sehr gut in allen Disziplinen zeigte sich das „Libusina Team“ der Základní škola jazyků Karlovy Vary, welches den FLL Champion Pokal erhielt und damit für die nächste Stufe, dem Semi Final Northeast in Dresden qualifiziert ist. Ebenso entschieden unsere Gäste aus Böhmen in einem spannenden Finale das Robot Game für sich. Das „Libusina Team“ hatte dabei nicht nur die lautesten Anfeuerungsrufe, sondern auch einen starken Roboter, der über alle Runden hinweg eine konstant sehr gute Leistung brachte.

Der Pokal für die beste Forschungspräsentation ging dieses Jahr an die „Robymotten“ des Julius Motteler Gymnasium Crimmitschau, welche mit ihrer Idee, eine praktische und umsetzbare Lösung zu finden um Medikamentenrückstände im Trinkwasser zu reduzieren punkteten. Der Geschäftsführer der Wasserwerke Zwickau GmbH, Herr Jürgen Schleier, war von dieser Idee ebenfalls sehr angetan. Als Juror dieser Kategorie war er von allen gezeigten Präsentationen sehr beeindruckt und honorierte dies mit kleinen Präsenten für die Schülerinnen und Schüler.

In der Kategorie Robot-Design verteidigte das erfahrene Team des Gymnasiums Werdau ihren ersten Platz im Vorjahr erfolgreich. Die „Kelleringenieure“ zeigten einen Roboter, der insbesondere mit der ausgeklügelten Programmierung und Steuerung punkten konnten. Mit Prof. Wasinger (Professur Informatik/Mobile Anwendungen) stand auch in dieser Kategorie ein Juror bereit, der sein Fachwissen einbringen konnte und von der Arbeit der Schülerinnen und Schüler sehr begeistert war.

Der Im Teamspiel gewann das Team „Schillerbots“ des Schiller-Gymnasiums Hof und zeigte damit, dass es die größte Begeisterung, den besten Sportsgeist und außergewöhnlichen Respekt für die eigenen Teammitglieder besitzt.

Den Sonderpreis der Jury erhielt die Jenaplanschule Markersbach, stellvertretend überreicht an Frau Müller, aufgrund ihrer langjährigen Treue am Wettbewerb, ihrem Engagement und auch für die Rekrutierung neuer Teams, wie dem diesjährigen Gesamtsieger.

Alle Teams bewiesen auch in diesem Jahr, dass sie bereits wie echte Ingenieure innerhalb eines Teams an einem gemeinsamen Thema arbeiten können und einen vollautomatischen Roboter planen, programmieren und bauen können, der eine knifflige Mission meistern kann. Sie haben die Möglichkeit, wertvolle und praktische Erfahrungen in der Arbeit mit komplexen Technologien zu sammeln und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu verbessern - und das alles mit einer Menge Spaß und Fantasie! Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents.

 

Weitere Infos und Ergebnisse finden Sie HIER.

 

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